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Inhalt

Geschichte des Lugana-Gebiets

Terroir

Rebsorte

Trebbiano di Lugana

Turbiana

Arten von Lugana

So schmeckt Lugana

Lugana: Ein einzigartiges Anbaugebiet mit komplexen Böden aus Tonerde, auf denen die gleichnamigen Weine mit ihrem einmaligem Geschmacksprofil entstehen. Entdeckt diese malerische Weinbauzone, die seit 1967 die als DOC-Gebiet gilt, und lernt in unserem Blog alles über das Terroir und die verschiedenen Spielarten des Lugana.

 

Geschichte des Lugana-Gebiets

Dualismus und Individualität: So lässt sich das Wesen des Lugana-Gebiets auf den Punkt bringen. An der Südküste des Gardasees gelegen, erstreckt sich das DOC-Gebiet über die beiden Regionen Lombardei und Venetien. Diese Zone ist überreich an Historie, Traditionen, und Spitzenweine. Eine Tatsache, die angesichts des einstigen Zustands dieses Gebiets kaum zu glauben ist: Das heutige Lugana war einst vollständig von der Selva Lucana bedeckt, einem dichten Sumpfwald, unter dem sich ein enormes Potenzial verbarg.

Die Rodung und Entsumpfung des Gebiets begann Anfang des 15. Jahrhunderts auf Geheiß der Republik Venedig, so dass das wilde Gebiet in fruchtbares Ackerland verwandelt werden konnte, das sich besonders für den Weinanbau eignete. Obwohl es schwierig ist, die Geschichte zurückzuverfolgen und mit Sicherheit festzustellen, seit wann in diesem Gebiet Wein angebaut wird, scheint das Lugana bereits zur Bronzezeit als Weinbauzone genutzt worden zu sein.

Was jedoch mit Gewissheit gesagt werden kann, ist dass das Lugana-Gebiet seit Beginn des 20. Jahrhunderts ähnliche Merkmale wie heute aufweist: eine fruchtbare Ebene, die sich gut für den Anbau von Weinreben eignet, insbesondere für den gleichnamigen Weißwein.

Terroir

Auf der lombardischen und venetischen Seite ist das Gelände im geografischen Gebiet von Lugana in den Gebieten zwischen Desenzano, Sirmione und Peschiera überwiegend flach, während es in Richtung Pozzolengo und Lonato sanfte Hänge annimmt. Das gesamte Lugana-Gebiet ist aus dem Gletscher entstanden, der das Etschtal formte und bei seinem Rückgang den größten See Italiens, den Gardasee,  und die umliegenden Hügel entstehen ließ.

Den hohen Fruchtbarkeitswerte verdankt der Boden vor allem den Schichten aus Moränen- und Sedimentärton, die reich an Kalk und Mineralsalzen sind. In Richtung Hügelland wird der Lehm sandiger. Im Allgemeinen ist der Boden in Lugana nicht leicht zu bearbeiten: In trockenen Perioden ist der Boden ziemlich hart, nach Regenzeiten hingegen weich und schlammig.

Karte des Gebiets Lugana DOC

Die Herausforderungen, die das Gelände den Winzern stellt, werden jedoch durch die hervorragenden Ergebnisse wettgemacht. Die chemisch-physikalischen Besonderheiten des Bodens ermöglichen es Lugana-Weinen, ein organoleptisches Profil zu entwickeln, das sich durch kräftige Aromen, einen ausgeprägten Geschmack und ein unvergleichliches Gleichgewicht auszeichnet.

Rebsorte

Als Lugana DOC dürfen nur Weine bezeichnet werden, die zumindest zu 90% aus Trebbiano di Lugana bzw. Turbiana gewonnen werden. Die restlichen 10% dürfen laut DOC-Verordnung aus Trauben anderer weißer Rebsorten stammen, die jedoch keinesfalls aromatische Weißweinsorten sein dürfen.

Trebbiano di Lugana

Der Trebbiano di Lugana ist eine autochthone weiße Rebsorte, die dem Lugana di Soave ähnelt, sich aber durch ihre besondere Frische und Aromatik auszeichnet. Diese mit dem Verdicchio Bianco verwandte Rebsorte, von der sie sich vor allem im Geruch unterscheidet, stammt wahrscheinlich aus dem Gebiet um Verona und verbreitete sich im 15. Jahrhundert in verschiedenen Regionen Italiens, da zu jener Zeit die Pest in Venetien Tausende von Menschen zur Abwanderung drängte.

Heute werden in Venetien rund 1.400 Hektar mit dem Trebbiano di Lugana bebaut. Die Rebsorte bevorzugt ebene oder leicht hügelige Landschaften mit Moränenböden und sonniger Ausrichtung. Kennzeichnend für Trebbiano die Lugana ist das tolle Aromapotenzial und der relativ hohe Säuregehalt.

aromatische und saftige Lugana-Trauben

Turbiana

Starke Aromatik, hoher Säuregehalt und fruchtige Aromen: Die Turbiana-Rebe teilt alles mit dem Trebbiano di Lugana außer dem Namen. Tatsächlich sind die beiden Rebsorten ident, der verschiedene Namen hängt lediglich vom Anbaugebiet ab.  Turbiana ist sehr vielseitig, bevorzugt vulkanische Böden und Moränenböden und kann sowohl als Stillwein als auch als Schaumwein ihre Stärken entfalten.

Die Turbiana-Traube, die lange Zeit fälschlicherweise mit dem Verdicchio dei Castelli Jesi in Verbindung gebracht wurde, ist dafür bekannt, dass sie frische, angenehm säurehaltige und außerordentlich langlebige Weine hervorbringt, wenn sie sortenrein vinifiziert wird. Turbiana-Schaumwein hingegen besticht durch außergewöhnliche Fruchtnoten und brillanter Säure. Kurzum, egal wie er vinifiziert wird, der Wein aus Turbiana-Trauben begeistert immer mit einer ausdrucksstarken Persönlichkeit.

Arten von Lugana

Eine Rebsorte, tausend Gesichter! Neben dem klassischen Lugana gibt es den Weißen vom See in verschiedenen Ausführungen: Lugana Superiore, Riserva, Vendemmia Tardiva und Spumante. Der klassische Lugana bzw. Jahrgangs-Lugana ist das Fundament die treibende Kraft der gesamten DOC-Produktion. In der Tat macht er etwa 90% der Gesamtmenge an Lugana-Weinen aus.

Der Lugana Superiore, der 1998 in die DOC-Vorschriften aufgenommen wurde, unterscheidet sich vom Klassiker dadurch, dass er nach der Ernte mindestens ein Jahr lang gereift wird. Die natürliche Weiterentwicklung des Superiore wird Lugana Riserva genannt. Um diesen Titel tragen zu dürfen, muss der Wein mindestens 24 Monate lang gereift werden, davon 6 Monate in der Flasche. Was die Versionen Superiore und Riserva gemeinsam haben, ist das enorme Alterungspotential.


Den Lugana gibt es auch als Spätlese bzw. als Vendemmia Tardiva. Sie stellt eine besonders eklektische Spielart dieser Rebsorte dar. Das Besondere daran: Anders als bei einem Passito werden bei einer Vendemmia Tardiva die Trauben nach der Lese nicht weiter getrocknet, der hohe Zuckergehalt ist einzig dem späten Lesezeitpunkt zu verdanken. Die Schaumwein-Version, die sowohl per Charmat- bzw. Martinotti-Verfahren, d.h. im Drucktankt, als auch nach der klassischen Methode mit Flaschengärung hergestellt wird, bringt Schwung ins Lugana-Portfolio.

So schmeckt Lugana

Der Lugana zeigt je nach Weinart ganz unterschiedliche Facetten, bleibt seinem Charakter als raffinierter Weißer vom See mit Aromakraft und Säurenerv aber stets treu. Der klassische trockene Lugana zeigt sich meist in strohgelbem Kleid, das von schüchternen grünlichen Reflexen durchzogen ist. In der Nase entfalten sich zarte, an Blumen und Mandeln erinnernde Düfte, am Gaumen ist er geschmeidig, präzise und elegant.

Der Lugana Superiore präsentiert sich nach seiner längeren Reifezeit hingegen mit goldener Farbe und einem vielfältigeren Duftfächer, das an Wiesengräser, reife Äpfel und Noten von Haselnüssen und Gewürzen erinnert. Die schöne Struktur im Mund wird durch eine lebendige Säure und eine ausgeprägte Saftigkeit bereichert.

Der Lugana Riserva besticht durch eine noch kräftigere Farbe, ein noch komplexeres Bukett, die an rauchige Feuersteinnoten erinnern. Am Gaumen ist er deutlich mineralisch, mit einem vollen, würzigen und anhaltenden Körper.

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